Timothy Nabulwa (m.) zusammen mit Heinrich Gmach (r.) und Kai Alesik (l.)
Gute Stimmung durchflutete die Aula.
Uganda hautnah
Einblicke in die Perle Afrikas – Besuch von Timothy Nabulwa
Im Geografieunterricht bekamen die Siebtklässler der Realschule Waldmünchen einen ganz besonderen Einblick in den Kontinent Afrika. Zu Gast war Timothy Nabulwa, der den Schülerinnen und Schülern sein Heimatland Uganda auf persönliche und anschauliche Weise näherbrachte.
Gleich zu Beginn hatte er eine wichtige Botschaft: „Es ist nicht die Hautfarbe, die zählt, sondern die Art, wie wir die Welt betrachten und was wir im Herzen tragen.“
Im Laufe seines Vortrags erzählte Nabulwa viel Interessantes über Uganda, das nicht umsonst als „Perle Afrikas“ bezeichnet wird. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren unter anderem mehr über die beeindruckende Natur, den Nil am Victoriasee und das tropische Klima mit seinen starken Regenzeiten.
Besonders spannend wurde es, als es um den Alltag der Kinder in Uganda ging. Viele helfen ihren Familien im Haushalt, holen Wasser, kochen oder arbeiten im Garten. Dabei wurde schnell klar: Schule ist nicht für alle selbstverständlich. „Kein Geld bedeutet keine Schule“, erklärte Nabulwa. Oft sind die Klassen sehr groß, und der Schulbesuch ist für viele Familien eine echte Herausforderung.
Sehr beeindruckend waren auch seine persönlichen Erlebnisse. Er berichtete, dass er schon als Kind gearbeitet hatte, um sich den Schulbesuch leisten zu können. Das machte vielen deutlich, welchen Wert Bildung in anderen Teilen der Welt hat.
Auch kulturell gab es einiges zu entdecken: So staunten viele über die Kakaofrucht, die in Uganda häufig direkt gegessen wird.
Zum Abschluss wurde es dann noch einmal richtig lebendig: Gemeinsam mit den Lehrkräften Heinrich Gmach und Kai Alesik sang Timothy Nabulwa afrikanische und deutsche Lieder und sorgte für gute Stimmung in der Aula. Außerdem konnten die Schülerinnen und Schüler selbst zubereitete ugandische Leckereien probieren.
Der Vortrag war nicht nur informativ, sondern regte auch zum Nachdenken an und wird vielen sicher noch lange in Erinnerung bleiben.